Amber Smith
Nun, man denkt, man kennt die Welt. Da glaubt man, jeden Akkord und
jede Melodie schon tausendmal gehört zu haben. Und dann, ja dann kommen
Amber Smith, sagen "Hello Sun" und kaum mehr als zwei Minuten später
hat man sein Herz verschenkt: an den Moment, an eine Band, an Amber
Smith!
Worum es geht? Um glorreiche Tage und stürmische Zeiten, großartige
Verbindungen und unfassbare Missverständnisse. Alles - aber alles mit
Leidenschaft, vorgetragen von Mastermind Imre Poniklo, einem klassischen
Charismatiker und Heißsporn, bei dem aber manchmal auch die Melancholie
triumphiert, der Zukunftsvisionen besingt und gerne Ray Bradbury zitiert.
Er und seine Bandkumpanen kommen aus Ungarn und gehören dort zu den
Fackelträgern einer ganzen Pop Bewegung. Verständlich, dass ihr fesselnder,
waviger Gitarrenpop dort seit Ihrem Debüt "My little Servant" zur Premier
League gehört.
Amber Smith sind eine der bemerkenswertesten Phänomene der Popmusik
der letzten Jahre. Erfrischend, mal wieder eine Band zu hören, die mit
Hingabe kaleidoskopartig klassisch entworfene Wave-Gitarren einsetzen,
dabei den britischen New-Wave-Spirit zelebrieren und trotzdem einen
neuen Sound präsentieren. Wir sind mitten in einer Zeitreise, Geniestreiche
mit immer längeren Intervallen.