Sony a6300 vs. a6000: Ein würdiges Upgrade zu einer klassischen Kamera?

Zwei Jahre nach der Vorstellung des hervorragenden Sony a6000 hat Sony ein Nachfolgemodell des Sony a6300 angekündigt. Aber ist es ein würdiger?

 

Die neue spiegellose Wechselobjektivkamera sieht ihrem Vorgänger sehr ähnlich, mit einem charakteristischen Design, das auf die einflussreiche NEX-Serie zurückgeht.

 

Geht diese Ähnlichkeit über das Äußere hinaus? Wie hat sich Sony gegenüber einer der besten Kameras seiner Klasse verbessert?

 

Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen, wie der Wettbewerb Sony Alpha 6000 vs. 6300 ausfällt.

Sony a6300 vs. a6000: Schnellerer Autofokus

 

Die Headline-Funktion des Sony a6300 ist seine Geschwindigkeit. Genauer gesagt, die Geschwindigkeit des Autofokus-Systems.

 

Seine 425-Phasen-Autofokuspunkte (die höchsten aller Wechselobjektivkameras) ermöglichen es dem a6300, in nur 0,05 Sekunden eine Einschaltung zu erreichen. Sony nennt es das schnellste Autofokussystem der Welt (zumindest für eine APS-C-Kamera), und erste Berichte deuten darauf hin, dass es dumm wäre, anderer Meinung zu sein.

 

Natürlich machte Sony ähnliche Behauptungen mit dem Sony a6000, als er Anfang 2014 auf den Markt kam, aber das erreichte den Titel mit 179 Phasenerkennungspunkten in etwas langsameren 0,06 Sekunden.

 

Beide Kameras können in ihrem jeweiligen Burst-Modus mit 11 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

 

Sony a6300 vs. a6000: Besser bauen

 

Wir haben erwähnt, dass diese beiden Kameras gleich aussehen, und wirklich, die Ähnlichkeit ist unbestreitbar. Aber die Sony a6300 ist aus deutlich härterem Material gefertigt.

 

Während der Sony a6000 mit einer Magnesiumlegierung im vorderen Bereich ausgestattet ist, besteht der Körper des Sony a6300 vollständig aus dem Material. Sony hat auch die Wasser- und Staubbeständigkeit des a6000 verbessert und die Objektivhalterung verstärkt.

 

Das Ergebnis ist eine steifere, robustere und dennoch relativ leichte Kamera. Einfach ausgedrückt, ist das Sony a6300 besser verarbeitet.

 

Sony a6300 vs. a6000: Neu entwickelter Bildsensor

 

Wie das Aussehen dieser beiden Kameras scheinen ihre Bildsensoren auf dem Papier identisch zu sein. Sony behauptet jedoch, dass der 24,2 Megapixel APS-C-Sensor des a6300 “neu entwickelt” ist.

 

Anscheinend integriert der neue Sensor eine Kupferverkabelung in seine Struktur, die die Effizienz der Lichtsammlung verbessert und die Auslesegeschwindigkeit deutlich beschleunigt.

 

In Verbindung mit einem BIONZ X-Prozessor, der um einen neuen Bildverarbeitungsalgorithmus erweitert wurde, kann der a6300 eine ISO-Empfindlichkeit von bis zu 51.200 erreichen. Die a6000 wurde auf ISO 25.600 erhöht.

 

Sony a6300 vs. a6000: Viel besserer Sucher

 

Sony hat den a6300 mit einem deutlich verbesserten Sucher – oder, um die Terminologie von Sony zu verwenden, einem Tru-Finder – ausgestattet.

 

Anscheinend ist dies derselbe XGA OLED 2,4 Millionen Punkt-Sucher, wie er auf Sonys Top-End A7-Reihe zu finden ist, allerdings mit etwas weniger Vergrößerung.

 

Es ist auch möglich, die Aktualisierungsrate auf bis zu 120Hz zu erhöhen, so dass die superschnellen Motivverfolgungsfunktionen der Kamera präzise auf das Okular übertragen werden.

 

Sony a6300 vs. a6000: Erstklassige Videoaufzeichnung

 

Sony hat den a6300 zu einem viel besseren Videoaufnahmegerät als bisher gemacht. Der a6000 war an dieser Stelle nicht gerade ein Slouch, aber er verfehlte ein paar Features.

 

Vor allem die 4K-Aufnahme, die der a6300 jetzt verwalten kann, und das beliebte Super 35mm-Format. Zusätzlich kann es auf 1080p heruntergefahren werden, um eine flüssige Bildrate von 120 Bildern pro Sekunde zu erreichen. Seidiger Slo-Mo-Ahoi.

 

Diesmal gibt es einen externen Mikrofoneingang, während die S-Log-Gamma-Aufnahme einen größeren Dynamikumfang in Ihrem Video ermöglicht. Wie Sony erklärt, wird dies ein größeres kreatives Potenzial in der Postproduktion ermöglichen.

 

Sony a6300 vs. a6000: Gleiches E-Mount Linsensystem, bessere A-Mount Unterstützung

 

Sony hält an seinem sich ständig verbessernden E-Mount-Objektivsystem für den a6300 fest, so dass alle Objektive, die mit dem a6000 (oder Ihrem alten NEX) arbeiten, hier einwandfrei funktionieren werden.

 

Sie können die A-Mount-Objektive von Sony auch mit beiden über den entsprechenden Adapter verwenden, aber das a6300 bietet in dieser Hinsicht eine erhebliche Funktionsvielfalt.

 

Zum ersten Mal in der E-Mount-Serie von Sony werden die Tracking und Autofokussysteme des a6300 mit den oben genannten A-Mount Objektiven zusammenarbeiten, was Ihre kreativen Möglichkeiten erheblich erweitert.